Immer mehr Menschen wollen Mode kaufen, die ohne Tierleid auskommt. Das ist gut – aber dabei stoßen sie schnell auf Begriffe, die zwar ähnlich klingen, aber nicht dasselbe bedeuten: vegan, cruelty-free, tierfreundlich. Was steckt wirklich dahinter? Und worauf solltest du achten, wenn du ethisch korrekt shoppen willst?
1. Vegan: kein Tierprodukt, aber…
Ein veganes Produkt enthält keinerlei Bestandteile tierischen Ursprungs. Keine Wolle, kein Leder, kein Seidenfutter, kein Klebstoff aus tierischen Knochen. Klingt super – aber Achtung:
Vegan bedeutet nicht automatisch umweltfreundlich oder tierfreundlich im weiteren Sinne. Viele vegane Taschen bestehen aus PVC oder PU, also aus reinem Plastik.
Gut zu wissen: Alle Taschen von Plant Inside sind 100% vegan und PETA-Approved Vegan zertifiziert. Ohne tierische Materialien, ohne Kompromisse.
2. Cruelty-Free: kein Tierleid bei Tests
Cruelty-Free heißt übersetzt: ohne Grausamkeit gegenüber Tieren. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Kosmetikindustrie und bedeutet, dass das Produkt nicht an Tieren getestet wurde – weder als Endprodukt noch in seinen Bestandteilen.
In der Mode ist „cruelty-free“ schwieriger zu definieren. Manche Marken verwenden den Begriff, um zu zeigen, dass ihre Materialien nicht aus tierischen Quellen stammen. Andere meinen damit, dass bei der Produktion kein Tier leiden musste. Doch ohne Zertifikate bleibt das leider oft eine Marketingaussage.
3. Tierfreundlich: sympathisch, aber unklar
Tierfreundlich – das klingt erstmal positiv. Doch der Begriff ist nicht geschützt und wird unterschiedlich verwendet:
Manche verstehen darunter vegane Produkte. Andere meinen damit eine lokale, faire Produktion ohne Tierleid. Und wieder andere nutzen es einfach, weil es sich gut anhört.
Deshalb gilt: Wer „tierfreundlich“ sagt, muss auch erklären, was das konkret bedeutet.
4. Welche Materialien sind wirklich tierfreundlich?
Nicht jedes Ersatzmaterial ist automatisch gut für Tiere (oder für den Planeten). Hier eine kleine Übersicht:
- ❌ Tierisches Leder: definitiv nicht vegan, cruelty-free oder tierfreundlich.
- ⚠️ Kunstleder (PU/PVC): vegan, aber aus Erdöl – oft keine gute Ökobilanz.
- ✅ Pflanzenbasierte Materialien: können nachhaltig und tierfreundlich sein – wenn sie richtig gemacht sind.
Was verwendet Plant Inside?
- Viridis® – veganes Leder aus europäischem Mais & Weizen (nicht essbar, keine Gentechnik), zertifiziert von USDA, OEKO-TEX & FSC®.
- Vegea® – vegane Alternative aus Weintraubenresten, hergestellt in Italien.
- Washpapa® – waschbares Kraftpapier aus Deutschland, ohne tierische Zusätze.
Alle Materialien sind frei von tierischen Bestandteilen – und stammen aus Europa.
5. Wie erkennt man wirklich tierleidfreie Taschen?
Achte auf:
- Zertifikate wie PETA-Approved Vegan (Lies mehr: Unsere Entscheidung für PETA: Warum cruelty-free für uns mehr ist als nur ein Label)
- Transparenz: Werden Materialien offen benannt? Gibt es Infos zur Herkunft? (Mehr über uns: Tranzparenz)
- Produktion: Lokal oder anonym in Fernost? (Lies mehr: Inside Craft – Die Menschen hinter deiner veganen Tasche)
Plant Inside produziert ausschließlich in kleinen Manufakturen in Polen – mit europäischen Materialien und kurzen Lieferwegen.
Fazit: Vegan ≠ cruelty-free ≠ tierfreundlich
Diese drei Begriffe überschneiden sich, aber sind nicht austauschbar. Wenn du wirklich sicher sein willst, dass deine Tasche ohne Tierleid entstanden ist, achte auf:
- vegane Materialien
- zertifiziert cruelty-free
- faire & transparente Produktion
Wir bei Plant Inside glauben: Gutes Design braucht keine Tiere. Und keine Ausreden.